DIE INSEL RÜGEN
UND DIE FOSSILIEN DER SCHREIBKREIDE


Das Kreidesteilufer im Nationalpark Jasmund

Tausende Rügenbesucher erkunden alljährlich die Insel und ihre einmaligen Strände. Eindrucksvoll erhebt sich das Kreidesteilufer zwischen Saßnitz und dem Königsstuhl, mit einer Höhe bis zu 119 m. Die Küste ist ständig der Erosion durch Wind und Wasser ausgesetzt und unterliegt daher einer steten Veränderung. Die Meeresbrandung nagt an den Hängen des Kreidekliffs und spült so immer wieder Feuersteine und auch Fossilien aus der anstehenden Kreide. Durch den Wellenschlag wird dieses Geschiebe hin und her gerollt und so von der anhaftenden Kreide und von scharfen Kanten befreit. Mit etwas Glück findet der Sammler in diesem Strandgeröll wunderschöne Fossilien in Form von abgerollten Seeigelsteinkernen, Donnerkeile, dickschalige Austern, Schwämme und vieles mehr.

Mit diesen Seiten will ich versuchen, dem Laien und Hobbypaläontologen einen Überblick zur Paläogeographie der Insel Rügen und den Fossilien der Rügener Schreibkreide anhand meiner Sammlung und den Beschreibungen der Fundorte zu verschaffen.                                    Bodo Manitz

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